Bühne und Gesprächsraum für Migrationserfahrungen
Das Begleitprogramm „Learning by Doing“ der Berliner Stadtmission hat schon mehrmals Betroffene von Migration und Rassismus motiviert, Theater zu spielen und so vielfältige Erfahrungen, Sichtweisen und Lebensgeschichten anschaulich zu machen, vielleicht auch ein wenig nachvollziehbar zu machen. Am 5. Dezember 2025 haben wir vom Spandauer Netzwerk einem solchen Theaterprojekt im Paul-Schneider-Haus in der Spandauer Nordstadt eine Bühne geboten. Wie äußert sich die Spaltung in der Gesellschaft? Wie schleicht sich Fremdheit in scheinbar harmonische Gruppen (gezeigt wurde eine Situation beim Fußballspiel) und welche Formen kann sie annehmen? Dazu hatten vier junge Männer mit der Theaterpädagogin Lilly Johanna Coenen ein Stück entwickelt, das sie jetzt präsentierten. Die meisten standen erstmals auf einer Bühne und genossen es, nachdem das kleine Lampenfieber zu Beginn überwunden war. Rund 20 Interessierte kamen anschließend darüber ins Gespräch, moderiert von Masaneh vom Mobilen Beratungsteam Berlin (MBT). Ein gelungener Abend für alle Beteiligten.

